Mittwoch, Juli 30, 2008

Es ist fürchterlich doll Sommer und ich würde ja auch mal hier wieder was zum besten geben. Aber immer, wenn mir etwas einfällt, ist gerade keine Rechenmaschine in der Nähe. Vielleicht werde ich mir doch so was kleines, schnuckeliges eeepc-likes fangen ... im Herbst vielleicht.
Aber wenigstens erlebt Brumming derzeit noch genug, um meine webaktivität nahezu auszulasten ;-)
Aber etwas ist mir doch gerade eingefallen: Ich habe letzte Woche mal kurz in die Röhre geschaut und zweimal Persil-Werbung gesehen. Hurgh!?! Ist die anvisierte Zielgruppe wirklich so blöd, oder habe ich einen Trend verschlafen.
Nein, ich will jetzt nicht weiter polemisieren also - fröhlich bleiben.

Sonntag, Juni 22, 2008

Gute Worte dürfen auch mal zitiert werden, und die folgenden habe ich dem ZEIT MAGAZIN LEBEN Nr. 24 entnommen, welches wiederum Christiane Gehner zitiert (ehem. Bildcheffin bei Geo, Merian, stern und Spiegel)
"Fotos sind immer nur so glaubwürdig wie die Zeitungen, die sie drucken. Ich glaube, das Gestaltungsmodell Erzählung ist dem Gestaltungsmodell Effekt gewichen. Die Dinge werden heute vereinfachter dargestellt - weil man eins nicht mehr will: die Leute zu sehr anstrengen. Deshalb ist eine Serie von Bildern, dieman noch nicht gesehen hat, in höchster Gefahr nicht gedruckt zu werden."

Das darf man sich mal langsam auf der Zunge zergehen lassen ...

Montag, Juni 16, 2008

... from Gagarin's point of view?
We will never know, where he is, but one of the greatest Musicians of the present has gone. I hope, he watches us from a place somewhere above our melodies and our humming. I wish him all the best on his way through the universe. The way he played the keys, still lets my heart sing and dance and cry and even find my sleep an night - with the soft calming song "From Gagarin's point of view".
I will never forget him and his Hamburg concert 2006. And I hope, one day the ones he loved will find a cure in his music, in his never fading voice.
Good Bye, Esbjörn

Donnerstag, Mai 01, 2008

Nicht immer aber oft genug - finde ich - trifft Fips den richtigen Ton oder findet das rechte Wort - HIER besonders. Danke ;-)

Freitag, März 21, 2008

Der Mensch, ein Rudeltier? Wohl kaum - oder wie darf ich das interpretieren, wenn mir täglich Menschen entgegenkommen, mich fast über den Haufen rennen -im letzten Moment doch ncoh die Kurve aber ihre Visage nicht einen Moment nach oben kriegen, um mal wenigsten einen Blick auszutauschen. Ein Entschuldigung, ein verlegenes Lächeln würde ja schon reichen - aber je Stadt desto schwieriger scheint diese Aufgabe den Eingeborenen zu fallen.
Was das soll? Es geht bloß um Respekt (tolles Wort - vielleicht ein bisschen abgenutzt aber doch vergessen) um einander wahrnehmen. Es geht darum festzustellen, dass am Ende unseres Blickes auch noch jemad lebt, dem vielleicht genau die gleichen Gedanken aus dem Hirn tropfen wie uns. Der sich auch bloß darüber freut, wenn man ihn mal anlächelt.
Schon mal gemerkt, wie verblüfft manche Menschen reaieren, wenn man ihnen auf dem run zur gerade geöffneten Supermarktkasse den Vortritt lässt. Kost nix und in dem Gefühl kann man sich einen halben Samtachvormittach aalen ;-)
Man muss sich nur mal bewusst machen, wie gut es einem gerade geht. klar findet man immer jemanden, dem es gerade vermeintlich besser geht, der mehr Glück gehabt hat, der ich weiß nicht was tolleres besitzt. Und es ist auch viel leichter, über sein Unglück zu jammern und sich auf dem Weg duch seine Wehwehchen zu verlaufen und es gar nicht zu merken. Aber es scheint viel mehr aus Dir heraus, wenn Du Dir immer wieder begreiflich machst, dass es Dir gut geht, dass Du in Frieden lebst, zu essen hast, lieben kannst oder Dich einer unglücklichen Liebe widmen kannst - auch daraus kann man letztendlich kreative wenn nicht auch positive Energie ziehen.
Nächstenliebe ist viel weniger, als sich für andere zu opfern. Nächstenliebe bedeutet schon, andere wahrzunehmen ohne zu hinterfragen, was das für einen selbst bringt. Nächstenliebe darf sich schon darin erschöpfen, den anderen zu sehen, zu erkennen und vielleicht in dem Moment etwas an ihm zu entdecken, was uns lächeln lässt. Und wenn ich lächele, schaut mich der/die andere kurz verblüfft an - und geht im besten Fall kurz lächelnd weiter. Gewonnen ;-)


einfach nur blau - der Himmel, der Kran - die Sonne im Rücken trägt ihren Teil zum Wohlfühlen bei - und dann war es doch einfach nur "auf der Arbeit" ;-) Aber ich muss ja auch mal was anderes erleben, als nur Regen, kalte Finger und Füße und nasses Überall auf der Baustelle.
Man muss sich einfach die schönen Momente aus dem Leben rauspicken und die anderen weiterziehen lassen. Sollen sich damit doch andere herumschlagen. Fohe Ostern und wenigstens Sonne im Herzen!

Sonntag, März 02, 2008

Es gibt Tage, an denen wünschte ich, ich wäre zwei mal mehr da - und könnte die Dinge, die ich auf meinem Denkzettel habe unter mir aufteilen. Geht nicht, ich weiß.
Ich wünschte auch, ich wäre am Samstagabend auch bei Trixi auf der Party gewesen - obwohl der Abend in Buxtehude auch nicht schlecht war.
Ich werde mich jetzt einfach noch mit einem Glas Bordeaux hinsetzen und die restlichen Sonntagsmomente genießen ;-) bis gleich

Samstag, Februar 09, 2008

Was ist los mit Euch? Warum höre ich in den letzten Wochen so oft von Trennungen, von zwei Herzen die doch nicht zueinander fanden und von vielen möglichen Argumenten oder besser dämlichen Ausreden, warum "es" letztlich nicht "funktioniert" hat. Die Erklärung, die ich vielleicht gelten lasse ist erstmal das fehlende Gefühl - wenn man sich denn auch die Mühe gemacht hat, den Menschen gegenüber mal kennen zu lernen. Natürlich kann ich mich nicht in jede Frau verlieben, die mir in die Quere kommt - und das erwarte ich auch von keinem oder keiner anderen. Wenn ich aber beobachte, dass zwei Menschen ihr Glück nicht pflegen, es verkümmern lassen, es zulassen, dass sich alltägliche Schwiergikeiten schattenwerfend vor eine Liebe stellen, macht mich das schon traurig. Auch die Hektik mit der der Beziehungsmarkt abgegrast wird, will mir nicht in den Kopf. Da werden potentielle Partner gescannt - mit der gleichen Geschwindigkeit, in der ein Fernsehprogramm beurteilt und weggezappt wird. Schon richtig - es gibt ja nicht nur einen Kanal - woher soll man auch wissen, dass man gerade das beste Programm glotzt. Und wer Bezieheungen - unbewusst - ähnlich "pragmatisch" angeht, soll doch lieber gleich die Finger davon lassen.
Wenn ich mich auf einen Menschen einlasse, kann ich mir immer sicher sein, dass er Ecken und Kanten hat, an denen ich mich stören kann. Ich kann mich aber auch auf das Liebenswerte konzentrieren und dabei lernen, die Details in das Bild einzufügen, die mich anfänglich gestört haben. Dazu muss man sich aber von einer Vorstellung lösen oder die Vorstellung sehr weit und offen gestalten. Sich zu verlieben ist einfach - oft genug ist Verliebtheit auch bloß der Schmerz des Nicht-erreichens. Liebe ist anstrengender ;-) aber auch schöner. Das Gefühl ist etwas dunkler aber intensiver - man sieht mehr Farben. Man kann um die Liebe herum gehen und immer neue Perspektiven entdecken wo die Verliebtheit langsam zweidimensional erscheint. Natürlich ist verliebt sein schön, aufregend, beunruhigend - mach nevös, traurig, glücklich, ängstlich und unverwundbar - aber Verliebtheit ist auch wie Hochsommersonne - trocknet aus, brennt und erschöpft. Wogegen dann die Liebe der Frühling und der Spätsommer ist. Man kann sich in einen schattigen Winkel setzen und eine Geborgenheit genießen, die beruhigt, empfängt, Wärme ohne zu doll zu schwitzen.
Gebt Euch ein bisschen Mühe - es ist schwieriger zu lieben, wo doch das Angebot so groß erscheint und man doch nicht weiß, wonach man eigentlich sucht. Lasst das suchen weg. Wenn der Geruch stimmt, die Stimme, die Augen, das Lachen - wenn es Details gibt, über die sich Dein Auge freut, gib dem Gefühl Zeit. Zeit zum erforschen, Zeit bevor man sich berührt, Zeit um sich zuzuhören, Zeit um dem anderen das Vertrauen zu geben, ihn reden zu lassen.
Wir haben genug Zeit - auch für uns ;-).

Samstag, Januar 12, 2008

Sehr schön - neues Jahr - und noch so viele Tage übrig.
Die zwei Wochen Urlaub taten gut - Arbeiten macht auch wieder Spaß. Aber, mal ehrlich, es hat sich nicht viel geändert. Ach doch! Ich bin um eine Erkenntnis reicher geworden: Der Wellensittich ist der Adler unter den Katzen! (Fragt nicht, wie es dazu gekommen ist.) Die Frage ist nur, was fange ich mit dem neuen Wissen an ;-)
Ansonsten werde ich verstärkt mit Brumming zusammenarbeiten und mich auf meinen Frühlingsurlaub vorbereiten und mich in der verbleibenden Freizeit auch ein wenig mehr um dieses Geschriebe kümmern -
Immerhin habe ich dies Blog schon mal aufgefrischt und die links ergänzt. Och ja ... und vielleicht meine Homepage ... (nein noch kein link ;-) - lohnt sich noch nicht)
Lohnt es sich schon von dem Geschehen in der großen weiten Welt Kenntnis zu nehmen? Ich finde es unterhaltsam, wenn sich Struck und Koch und diese Vögel im Wahlkampf gegenseitig an die verbale Gurgel gehen. Was aber auch bedeutet, dass jetzt wohl für die nächsten 20 Monate Wahlkampf sein wird und man sich getrost aus dem Zuschauerkreis ausklinken kann. Also, solange es nass und dunkel draußen ist, wird es genug gemütliche Leseabende geben ;-)
Fröhlich bleiben!

Dienstag, Dezember 25, 2007

Grille Nacht, Heilige Nacht - wie schön und auch besinnlich war der Heiligabend ;-) Ein lekkeres Steak, frisch von der Holzkohle gegart, Eistropfen an der Lichterkette, ein kleines Bier in der Hand und der liebe Gott schaut zu.
Ich bin wirklich dankbar für diese kleinen Momente - wenn mich auch manch einer schief anschauen wird...
Aber dann sind wir (Heiko, Jan und ich) auch endlich mal zum Singen in den Michel gereist. Jau, wir haben auch gesungen - ohne des Saales verwiesen worden zu sein - es gab ja ein Textheft. Aber ich bin sicher, das Fest geht noch weiter - nach der Zahl der leuchtenden Kerzen auf dem Kranz war heute der 11. Advent - und das war noch nicht mal die Hälfte.
Ich wünsche Euch ein ebenso fröhliches und ruhiges Weihnachtsfest. Vi ses.

Samstag, Dezember 08, 2007

Grundlos ist schon wieder Wynaxn - aber ist auch gar nicht so schlimm. Pöbelnde U-Bahn-Zugführer zum Fest der Liebe, der hat seinen Job bestimmt geliebt ;-)
Und um eine Erfahrung reicher, dass Betriebsweihnachtsfeiern durchaus angenehm sein können, auch wenn manche Leute halbwegs heikle Themen aus dem Dienstlichen einfach nicht mal weglassen können - einfach mal die Klappe halten - egal nur nicht drüber ärgern.
Aber dem Weihnachtsmann sei Dank, kann man jetzt mal wieder an vielen Straßenecken der Innenstadt Lumumba kaufen. Lekker!
frohe Tage

Freitag, November 23, 2007

Ooch wenn mein kleiner Rechner doch nur meine Gedanken lesen könnte, dann würde so ein Blogeintrag viel schneller gehen. (Das Wort "Post" für Bloreintrag klingt in deutschen Sätzen ziemlich dämlich - wenn man es nicht gleichzeitig hört ;-) )
A propos gehen: Geradeaus gehen, einfach nur nicht torkeln, scheint doch schwieriger als man denkt. Ort der Beobachtung: U-Bahnhof Sternschanze. Jeden Morgen das gleiche Bild, müde Menschen torkeln, wie von unsichtbaren Haken gezogen, durch die Gänge, über die Bahnsteige. Eine Amplitude von fast einem halben Meter macht es mir oft schwer, die armen Wesen nicht per Bodycheck zu begrüßen. Ist das denn so schwer, einfach nur Fuß vor Fuß zu setzten? Übt doch ein bisschen. Danke:

Sonntag, November 11, 2007

Es wird kälter draußen. Ob ich auch mal wieder Zeit finde, hier was zu posten und vielleicht das Konzept zu überdenken? Der Sport steht wieder mehr im Vordergrund und aus diesem Grund hat Brumming nun sein eigenes blog, damit alles sportliche hier nicht auch noch niedergeschrieben werden muss...
Liest das hier überhaupt einer? Und wenn ja, lohnt sich das bestimmt auch bei Fipsen die alten Geschichten zu studieren. Bis gleich.

Sonntag, Oktober 28, 2007


Eine kleine Impression aus der Normandie - schön da! Auch wenn der Urlaub schon wieder vier Wochen her ist, wirkt er immer noch nach. Jetzt ein wenig das Tempo aus dem Alltag nehmen und gut ist ;-) mal sehen obs klappt.

... ach ja, ich habe auch eine gewisse Sympathie für eindeutige Hinweisschlider entwickelt...
bis gleich

Mittwoch, September 12, 2007

Aloha!
Wer auch noch meckert, dass uns irgendein Sommer verloren gegangen ist, der sollte mal raus, vor die Tür, an die See ;-) und so eine Kopfkissenaussicht genießen, wie wir letztes Wochenende in Dänemark.
War noch was? Ach ja, Hamburg Cityman oder die Triathlon WM! Was der Samstag an Wetter verloren hatte, versuchte er am Sonntag wenigstens wieder auszugleichen - gut für die Aussies, Kiwis, Mexikaner und Mexikanerinnen, Amis es gab - glaube ich - keinen Kontinent, der nicht vertreten war. Und natürlich auch das große Team aus Deutschland. Mit einem Haufen Wasserratten und Elixianer die Marc und ich bejubelt haben waren da neben Andre auch noch ganz andere bewundernswerte Semester am laufen:

VizeWeltmeisterin WAG 70 - Bitte schön! Wenn ich erstmal die 70 überschreite und dann noch über die olympische Distanz gehen kann ....
Nu denn - mein Samstag war halt erst nass, dafür hat das Schwimmen aber trotz Frische des Wassers Spaß gemacht - und wenn ich Andre glauben darf, war ich auch gar nicht sooo langsam. Langer Wechsel in warme, trockene Klamotten und auf dem Rad schön warm gefahren. Dann schneller Wechsel in die Laufschüchen und - endlich Regen ;-) aber das Grinsen nicht verderben lassen. Nicht besonders schnell, aber fröhlich im Ziel. Schneller als die Jahre davor aber da geht noch was - nächstes Jahr.
Nu bin ich erstmal froh, dass ich auch mal ein paar Wochen einfach bloß faul sein kann - und vielleicht mal Surfen.
Bleibt fröhlich!


Freitag, August 17, 2007

Zugegeben, es ist schon ein paar Tage her - aber der diesjährige Ostseeman will auch mal kurz erwähnt werden. Ach ja - ich bin der mit der grünen Mütze!
Nachdem der Sommer sich in den Tagen davor ein wenig zurückgezogen hatte, war der Samstag schon warm und sonnig. Aber als wir am Abend schnell die Füße in die Förde gehalten haben, war klar, dass wir beim Schwimmen nicht so schnell Schwitzen würden. Ganze 16,5°C versprach man uns und die waren bestimmt auch alle da ;-)
Dieses Jahr begann der Morgen etwas strukturierter als im letzten: Der Wecker grölt um 05:00, der Kaffee und das Frühstück sind ein Viertelstündchen später in der Hand und um 06:00 gehts rüber in die Wechselzone. Um 06:45 im Neo und mutig eingetaucht - Hui frisch! Schnell wieder raus, noch ein paar Sätze warm reden und dann 07:00 Start.
Rechts entlang an der Seebrücke und im letzten Feld den Massen von links ausgewichen und drunter durch. Schnell meinen Rhythmus gefunden und mich schön auf der "Außenbahn" aus dem Gedränge gehalten. Dann für den letzten km noch einen Wasserschatten gesucht und gut. Als ich am Strand den Kopf aus dem Wasser hebe höre ich noch "Die erste Rennstunde ist JETZT vorbei..." und krieg das Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht - 1:00:59 swim Bestzeit. Nu flink umziehen und zusehen, wie die Füße wieder warm werden...
Ab aufs Rad und erstmal n Happen essen. Die Sonne klettert höher und höher und um 09:00 sind die 20°C im Schatten auch erreicht. Trotz des sparsamen Trainings halte ich auf den ersten 120 km einem 32er Schnitt. Die fünfte Runde tut dann schon ein bisschen weh und die letzten 30 hilft das Heimweh und die Aussicht auf den Staffelwechsel ;-) - 5:50:00 rad auch wieder Bestzeit, aber ich bin heilfroh, dass Tom nu läuft.
Und der tut das auch wie ein Uhrwerk. Vier Runden lang schnurrt er an uns vorbei und gibt sich wenigstens Mühe zu grinsen. Das Termometer steht inzwischen bei nicht mehr ganz so frischen 27°C und gibt manch einem der Helden den Rest. Und auch Tom braucht für die letzte 8,5km-Runde etwas länger als geplant. Aber egal! Zusammen laufen wir ins Ziel und freuen uns ... geht bei Tom ein bisschen besser, nachdem die Sanis ihm eine Elektolytinfusion gespendet haben ...
Von Marc will ich hier gar nicht viel reden ;-) super Zeit! und das 5 Wochen nach Frankfurt!
Abschlussgrillen mit Gaby, Jan und Kerstin und wir haben den Tag schön ausklingen lassen. http://www.ostseeman.de/
Tschüßn!

Sonntag, Juli 22, 2007


Aloha!
nachdem - anders als das Bildchen es vermuten lässt - der diesjährige Beachmarathon in Dänenesien wohl der nasseste Lauf war, den ich bislang erlebt habe, hat sich Rasmus besonnen und mich die anschließende Woche besonnt.
Nun heißt es noch ein paar Rad- und Schwimmmeterchen sammeln, bevor es am 05. August mit Tom und Marc nach Glücksburg geht.
Tour de Doping wird natürlich auch verfolgt - letztendlich ist die Leistung jedes einzelnen dort bewundernswert. Und mal ehrlich: Da wo es um Geld geht, wird immer geschummelt. Wichtig ist, dass die Veranstalter alles tun, dass das nciht passiert. Und wer nicht nach den Regeln spielen will, muss gehen. Warum fährt Rasmussen noch mit? Warum hat die Tour erst nach einer Woche die geltenden Regeln zur Dopingkontrolle angewendet? Glauben wir Goodefrot, Aldag, Zabel und Konsorten, dass sie allesamt nichts mitbekommen haben, dass sie Einzelfälle waren? Ist Doping nur ein Radsport spezifisches Problem? Wie wird das Wetter nächstes Woch
enende...
Egal - ich bleibe sauber! Kaffee zum Frühstück, Powerbar im Sattel, ZuckerSalzwasser unterwegs und Red Bull zur Regeneration - und immer lächeln... macht ja schließlich doch irgendwie Spaß ;-)
Und es ist schon schön, auf ein paar Runden durch die Landschaft, die Seele mal ein bisschen baumeln zu lassen. Nichtstun ist natürlich auch schön, dafür gibts dann ja auch Dänemark (s. o.)
Alors - fröhlich bleiben, den Sommer genießen und die anderen leben lassen - oder so

Sonntag, Juni 24, 2007


Du musst das Leben nicht verstehen,
dann wird es werden wie ein Fest.
Und lass dir jeden Tag geschehen,
so wie ein Kind im Weitergehen
von jedem Wehen
sich viele Blüten schenken lässt.

Sie aufzusammeln und zu sparen,
das kommt dem Kind nicht in den Sinn.
Es löst sie leise aus den Haaren,
drin sie so gern gefangen waren,
und hält den lieben jungen Jahren
nach neuen seine Hände hin.

(Rilke, aus den frühen Gedichten)

Samstag, Mai 12, 2007


Endlich ist er da - mein neuer Liegeplatz!
Roger lästert zwar über die Campingtasche unterm Sattel und die Geometrie ist noch verbesserungswürdeig, aber ich bin schon mal glücklich, dass der Hobel nu endlich fertig ist ;-) (Geschichte in 9 Kapiteln)
Jetzt muss ich bloß noch ein wenig an meiner Oberschenkelmuskulatur arbeiten ...
Mit dem Schalter an der Wand kann man übrigends Licht an machen - und Sonne.

Sonntag, März 18, 2007


Es ist nicht immer wichtig, gleich zu wissen was geschieht - wichtiger erscheint mir, dass wir mit dem, was wir erfahren etwas anzufangen wissen. Philosophisch betrachtet hat das mal einer der alten weisen Herren mit "Ich weiß, dass ich nichts weiß..." auf den Punkt gebracht - und manchmal frage ich mich, ob es für unsere schöne blaue Kugel vielleicht besser wäre, wenn diese Erkenntnis schon in der DNA zu uns gehören würde?
Klimaschutz z. B. ganz plötzlich ne dolle Sache - sogar die Politik hat gemerkt, dass man mit dem Thema Stimmen fangen kann - aber ob etwas passiert, sehen wir mal zu Weihnachten. Oder denkt ihr darüber nach, wie ihr Energie sparen könnt? Was es bedeutet, mit dem Flieger nach Thailand zu schweben? Was es bringen würde, das Auto stehen zu lassen und den Bus zu nehmen? Natürlich tut ihr das - aber beschleicht uns dabei nicht das Gefühl, irgendwie das falsche oder nicht genug zu tun? (Von der blöden Erkenntnis, dass "die anderen" sich ja auch nicht bewegen mal abgesehen.) Einer muss ja anfangen - und solange Umweltschutz noch möglich ist - und sowieso schon billiger, als der Versuch die Schäden durch unsere fröhliche Umweltverschmutzung einzugrenzen - solange darf man auch ruhig mal die "billigere" Lösung versuchen.
Wenn schreiben eine therapeutische Funktion hat, können Blogs ja tatsächlich ein wenig hilfreich sein ;-)
c u