Sonntag, März 18, 2007


Es ist nicht immer wichtig, gleich zu wissen was geschieht - wichtiger erscheint mir, dass wir mit dem, was wir erfahren etwas anzufangen wissen. Philosophisch betrachtet hat das mal einer der alten weisen Herren mit "Ich weiß, dass ich nichts weiß..." auf den Punkt gebracht - und manchmal frage ich mich, ob es für unsere schöne blaue Kugel vielleicht besser wäre, wenn diese Erkenntnis schon in der DNA zu uns gehören würde?
Klimaschutz z. B. ganz plötzlich ne dolle Sache - sogar die Politik hat gemerkt, dass man mit dem Thema Stimmen fangen kann - aber ob etwas passiert, sehen wir mal zu Weihnachten. Oder denkt ihr darüber nach, wie ihr Energie sparen könnt? Was es bedeutet, mit dem Flieger nach Thailand zu schweben? Was es bringen würde, das Auto stehen zu lassen und den Bus zu nehmen? Natürlich tut ihr das - aber beschleicht uns dabei nicht das Gefühl, irgendwie das falsche oder nicht genug zu tun? (Von der blöden Erkenntnis, dass "die anderen" sich ja auch nicht bewegen mal abgesehen.) Einer muss ja anfangen - und solange Umweltschutz noch möglich ist - und sowieso schon billiger, als der Versuch die Schäden durch unsere fröhliche Umweltverschmutzung einzugrenzen - solange darf man auch ruhig mal die "billigere" Lösung versuchen.
Wenn schreiben eine therapeutische Funktion hat, können Blogs ja tatsächlich ein wenig hilfreich sein ;-)
c u

Samstag, Februar 24, 2007

Großartig - die Welt verblödet! Einfach wegkucken - dann is nich so schlimm - LOL
Vielleicht sollte ich den Nachrichtenkonsum völlig unterlassen... Nein, damit würde ich mich ja einer Möglichkeit berauben, mich über "die Welt" zu wundern. Aber wieso eigentlich Welt - Nordertown reicht ja...
Neue Wohnung bezogen - tolle Wohnung (Bauherr PLUSBAU, Mahnke hat die Dinger hingezimmert und ISN verwaltet...manchmal) für eine DunstABZUGShaube hats nicht gereicht, dafür wird der Mief jetzt immer wieder in die Küchenmitte geblasen. Fenster aufmachen ginge ja noch, wenn da nicht der Wasserhahn VOR dem zweiten Fensterflügel montiert wäre - oder wars andersrum?
Badezimmer - auch toll - ich verstehe nicht, warum man in einer Duschkabine Armaturen und Duschkopf immer in die Ecke verbannt. Was haben die denn getan, dass man es mir so schwer macht, mich darunter DARUNTER zu stellen. OK - so ist noch Platz in der Kabine - für die Gäste... Ach ja, der Abflussdeckel ist aus Plastik, war aber schon kaputt BEVOR - ach was solls, wer geht den schon zu Fuß in die Dusche?
GästeWC - Ja toll - oder fang ich mit der Fußbodenheizung an: Alle Heizschleifen laufen am Regelkasten zusammen - logisch - der ist im "Hauswirtschaftsraum", der zum zweitwärmsten Raum in der Wohnung gekürt werden konnte. Die Bananen reifen da beeindruckend schnell. Rang eins hat - das GästeWC - soll nur keiner glauben ich würde mich jetzt verschreiben: Da kriegt man Schweißausbrüche (mit "w") wenns mal anstrengend wird - oder falls man wider erwarten noch bekleidet ist. Die Butze hat im Mittel 26°C - also wenn mal jemandem kalt ist, einfach bei uns aufs Klo gehen... PLUSBAU baut auch in der Hafencity, falls jemand da wohnen möchte.
Ach ja, wenn wir doch mal Müll weg werfen wollen, dann aber schnell. Wenn die Müllabführ die Sauerei beseitigt hat, hat man etwa 24 Stunden Zeit, um noch einen Beutel in eine der 4 Tonnen zu stopfen, dann kommen die Kampflesben aus 96c und schmeißen ihre Bierkisten (BIERKISTEN! Da laufen in der Stadt ganze Staffeln von Sammlern hinter her) äh - hinein.
Dafür gibts ne Türklingel mit Videokamera, da läuft aber auch nichts spannendes.
Ach ja an der Tür zur Dachterrasse ist jetzt ein Schildchen "Diese Tür ist abzuschließen" - ich muss da noch mal ein "NEIN!" drüber pinseln. Die Füchse von ISN haben noch nicht gemerkt, dass bei der Montage der Tür für den Schlossriegel die passende Öffnung verfehlt wurde - puh bloß nicht ausprobieren.
Gut, das Balkongeländer kann ich ja selbst anschrauben. Ist normal oder?
Ach ja - die Welt - König Edi von Bavarien hat jetzt die gemeinsame Arbeit von beiden christlichen Kirchen und einer islamischen Abteilung torpediert und ER lässt verhinder, dass am Gotzinger Platz eine Moschee gebaut wird. Warum darf der eigentlich immer noch Politiker spielen? Da bin ich ja doch fast dankbar, dass wir hier oben nur Harry haben, der geht bestimmt auch bald wieder.
Habt Ihr auch alle Eure Glühbirnen aufgegessen? Australien exportiert ja bald welche - vielleicht können ja unsere innovativen Autoähmobilunternehmen ihre Hochtechrußfilter dahin verbannen, da herrscht vielleicht die erforderliche Betriebstemperatur.
SO! Das musste mal raus.
Andre hat auf Langkawi gefinisht - es war auch wärmer als bei uns im Klo ;-) und wenn jemand die Sonne sieht, mach mal Licht an. Ich bin dankbar für all die netten Menschen, die mein Leben regelmäßig mit Freude füllen.
Bleibt fröhlich!

Sonntag, Januar 28, 2007


... nu hab ich doch noch ein paar Zeilen für den Januar.
So 'n Umzug beschäftigt einen ja doch ein büschen, Dank an GoloSiljaHeikoJan und meine Großen, die mir dabei ordentlich geholfen haben.
Aber ich bin dennoch mal schnell in den alten Elbtunnel geflitzt, um Marc ein paar aufmunternde Worte zuzuflüstern - und er hat sich von dem feuchtkalten alten Gemäuer nicht einschüchtern lassen und hat gefinisht!
Und das nächste mal gibt das wieder mehr Text, falls doch mal jemand zum Lesen vorbei schaut ;-)
goode n8

Sonntag, Dezember 10, 2006

Die kleinen Flecken da unten rechts, sahen so aus, wie ein Schmunzeln. Die Luft, das Licht und der Himmel strahlten fast ein wenig fröhliche Gelassenheit aus. Mit dem "alten" Heiko ein paar Schritte tun, dem anderen und sich selbst zuhören (dem anderen? och nee - das Thema Kommunikation muss jetzt nicht wieder ...) und es war schön!
Die paar Abirentner am Mittwoch, der Glyvine, der Lumumba - das fühlte sich schon fast weihnachtlich an (leichtes Grinsen)
Das Telefon, das geklingelt hat und mich mit Neuigkeiten aus Bavarien unterhalten hat - die Freude, dass man sich vielleicht aus den Augen aber doch nicht aus dem Sinn geht - auch fein.
Und die zauberhafte kleine Frau an meiner Seite, deren Augen immer wieder so fröhlich leuchten können - auch wenn ihr mal nicht so richtig danach zu Mute ist...
So kurz und knapp ich hier jetzt auch schreibe - diese kleinen Momente, die sich so zwischen dem Alltag verstecken, sind es doch für die es sich zu leben lohnt. Man muss sie nur einsammeln, aufheben und hin und wieder mal einen Blick drauf werfen. Denkt dran!

Sonntag, November 26, 2006

E.S.T. again - wednesday 06-11-22, Hamburg Laeiszhalle
incredibly phine music!
i do not really know, even do i care, if this music could be named "jazz" in the way Wynton Marsalis does - and it doesn' matter. Maybe it's because, i think Bach is jazz too, it is not that important where the music comes from - as long you talk about anything different as "from your heart".
We experienced two hours of sounds, i could not get enough of ;-) I think, Heiko felt the same - on our way home the was no music in the car but in our ears. I am just grateful for what we heard - i didn't even know, how many different voices a piano has, when you play not only the keys...
When there is someone, who cares about what we do - he cares very much about Esbjörn and his mates - and i hope he will continue. Thank you very, very much.
Uh... why i wrote in English - well i think in German it sounds more stupid ;-)
c u

Dienstag, November 14, 2006

Der Notausgang ist oben rechts!

... wenn für einen Augenblich die Zeit zu ruhen scheint, das Licht am Himmel nicht giftiggelb sonden warmblau meinen Blick auf sich zieht, wenn der laute Puls der Stadt nichts mehr ist als ein leises, verwischtes Tropfen auf den Trommelfellen, wenn hinter den geschlossenen Lidern die Bilder langsamer werden um schließlich ruhig stehen zu bleiben - bei einem, das mir Ruhe gibt.
... wenn die Gedanken wieder Nebensätze tragen, die Lücken zwischen den Worten Platz zum Atmen lassen und schließlich die Worte zwischen den Lücken an Bedeutung gewinnen. Wenn die Rede anderer nicht nur in mein Ohr sondern auch der Klang ihrer Stimme in mein Herz gelangt.
... wenn die Menschen, die mir entgegen kommen nicht nur Körper sind und sich mir ihre Gesichter offenbaren, wenn ich ihre Augen suchen und für einen Wimpernschlag nur in sie blicken darf. Wenn ich nicht nur Hast und Unruhe sondern auch ein kurzes Lächeln eine heimliche doch ruhige Freude sehen kann.
... wenn der graue Himmel nicht bloß grau ist, der Regen nicht nur nass und der Wind nicht einfach kalt. Wenn die Wolken eine Halle bilden, sie über mir Spazieren gehen und mit feinen Tropfen nach mir werfen. Wenn der Regen wie ein schneller Pinselwisch sein Muster zwischen alle Häuser malt, die Pfützen tausend Spiegel unserer Blicke werden und der Wind ganz übermütig dazu singt.
... wenn Besinnung zwar lange vor Besinnlichkeit, doch wenigstens mal zu mir kommt. Dann krieche ich ein kleines bisschen aus meinem Kopf hervor und sehe:
Überall zwischen uns - ohne dass wir es sehen! Ganz unbemerkt liegt für jeden eine kleine tägliche Hand voll
Frieden.

Mittwoch, November 01, 2006


Ahoi Nacht!
Kalt draußen - und dunkel - hmmm.
Ich habe das Gefühl, als hätte jemand die Welt ein wenig angeschubst. Merkst Du nicht auch, dass die Zeit ein wenig schneller läuft? Oder kommt mir das nur so vor, weil Du zwar wieder länger geworden bist, ich aber immer noch so müde bin?
Aber ich habe auch den Eindruck, dass Du nicht mehr so leicht daher kommst, wie noch vor ein paar Wochen. Du wirkst schwerfälliger, ja fast scheint es mir als würdest Du - Plums! - mit einem großen Schritt in den Tag treten. Aber - nein das stimmt vielleicht doch nicht, ich hänge anscheinend noch zu sehr an dem Tageslicht, dass mich Dein Eintreten derzeit immer wieder überrascht.
Was sagst Du? Die Sorgen? Ach so - nicht Deine, sondern die vielen, welche wir Menschen einfach so in die Nacht denken. Tja, aber Du musstest ja länger werden. Ach ja, kannst Du ja nichts für, ich weiß. Aber dafür hast Du ja ganz im Süden auch mal frei - ein paar Tage zumindest.
Nein ich weiß nicht, wie Du die Sorgen wieder los wirst. Ich bemühe mich ja schon, meine ein wenig klein zu halten, damit Du nicht so schwer tragen musst. Frag doch mal den Wind. Der ist doch gerade öfter hier oben. Vielleicht kann der ja mal ein paar schwere Gedanken mitnehmen und einfach hinauswehen - irgendwo zwischen die Sterne - ist ja genug Platz dort. Doch! Das hilft - Du weißt doch, wie laut er singen kann, wenn er um die Häuser zieht. Manchmal hilft es nur, sich von seinem Gegröle ablenken zu lassen, ein bisschen dem Knacken des Gebälks zu lauschen und man schläft heimlich ein - fast ohne dass man es merkt.
Ja ich kann mir vorstellen, dass Dich das belastet. Du kannst ja auch nicht antworten, wenn wir in Dich hinein reden, grübeln, weinen. Aber es hilft schon, dass uns nicht jeder dabei sehen kann.
Außerdem gibt es ja noch die schönen Dinge in Dir. Die Sterne, die man jetzt viel länger sehen kann, Straßenlaternen, die Deinem Kleid erst die richtigen Farbtupfer geben, Kürbisse, Lichterketten, Glühweinduft und schau mal in die Fenster: Es gibt so viele Menschen, die wissen von einander aber haben sich noch nicht gefunden. Vielleicht kannst Du denen ja einen Gedanken abnehmen und bei einem anderen wieder abgeben - ach ... das funktioniert nicht? Hast Du es denn schon mal versucht? Siehste! Ich erzähl Dir mal was von dem, was in Dir ruht, das, was uns alle irgendwie berührt, verbindet. Nein ich weiß nicht, wie es heißt. Doch - vielleicht Atman - passt das? Ja, dann frag doch mal nach ... vielleicht findest Du Dich darin auch wieder, oder wenigstens das, was Du mit Dir herum trägst.
Sei vorsichtig, wenn Du über den großen Teich wanderst, dass Du nichts von uns verlierst, was wichtig ist. Nein - ich freu mich, dass Du da bist. Doch wirklich, ich bin nur ziemlich müde. Ja, mach ich - ich geb mir Mühe ... muss jetzt auch in die Koje - und gute ... äh ...
bis morgen.

Montag, Oktober 23, 2006


Aloha wau iā ʻoe - Welt,


herbstlich nieselte mir der Morgen um die Ohren als ich begann, mich auf die glyvinesoulige Zeit zu freuen. Es naht die Zeit der langen Abende an denen man die Welt mit Texten erfreuen könnte, die sie gar nicht braucht - aber was braucht sie schon ... zu den nachdenklichen Texten später.
Durfte mich an diesem Wochenende in Gesellschaft einer feinen und herzlichen Schaar meiner Freunde wähnen und möchte Dir, Welt, kundtun, wie sehr ich diese Freunde zu schätzen weiß. Natürlich auch jene, die mir traurig (und meist erkältet) ihre Abstinenz mitteilen mussten oder nicht soweit weg leben, dass ich ihre Verbundenheit nicht zu spüren vermag.
Wiedereinmal wurde der "Soupe" bei einer Tasse Bier und einer wachsenden Runde leerer Weinflaschen
zugesprochen. Die Raumluft wurde erhitzt und verbraucht und wir waren lange beisammen, um letztendlich doch müde aber geborgen im Licht der eigenen Sterne die Nachtruhe zu finden.
Seid alle gegrüßt!
Schön mal ein wenig Zeit zu haben, um über das nachzudenken, was man sagen möchte ohne nur zu reden. Nein - Ich kann kein Hawaiianisch ;-)

Mittwoch, Oktober 18, 2006

irgendwie muss das doch zu schaffen sein, so 'n Blog zu bebasteln.
Muss ja keiner zuhören, wenn ich rede... ;-)